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PolisMobility, Panel: „Verkehrswende NOW“, Köln, 26. Mai 2023

đŸĄđŸš¶â€â™€ïžđŸšČ🚉🚌🛮🚘 Wohnen macht MobilitĂ€t

Die Infrastruktur und die MobilitĂ€tsangebote, die wir am Wohn- und Arbeitsort vorfinden, entscheiden maßgeblich ĂŒber unser MobilitĂ€tsverhalten. Anstatt einer eindimensionalen, auf den PKW ausgerichteten Infrastruktur bedarf es differenzierter, multimodaler Angebote, welche dynamisch an die Nachfrage und an neue Entwicklungen angepasst werden können.

Darum ging es am Freitag auf der PolisMobility. Gemeinsam mit Emil Pabst (Veomo) , Lena Rickenberg (Emmett, mFund) und Prof. Dr. Semih (Ruhr UniversitĂ€t Bochum) habe ich ĂŒber das Positionspapier #MobilitĂ€tswende NOW diskutiert, das auf Initiative von VEOMO verfasst wurde und dem sich bereits verschiedene SchlĂŒsselunternehmen sowie der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) angeschlossen haben. Wir alle treten dafĂŒr ein, dass die Bereiche Wohnen und MobilitĂ€t kĂŒnftig stĂ€rker zusammen betrachtet werden.

Der VCD, zu dessen Bundesvorstand ich im Ehrenamt gehöre, hat bereits im Jahr 2020 das Projekt „Bundesweites Netzwerk Wohnen und MobiliĂ€t“ #BuWoMo aufgesetzt und mit der Charta „Intelligente MobilitĂ€t im Wohnquartier“ Grundprinzipien und Maßnahmen formuliert, die uns der Vision einer nachhaltigen MobilitĂ€t am Wohnstandort nĂ€herbringen. Wir wollen Menschen den Umstieg vom Auto auf klimafreundliche Alternativen erleichtern. Dazu braucht es ein Fuß- und Rad-verkehrsfreundliches Wohnumfeld, einen guten Zugang zum #ÖPNV und den Ausbau von E-MobilitĂ€t, #SharedMobility und #MobilitĂ€tsstationen in den Wohnquartieren. #MobilitĂ€tswende

Wichtig ist, dass endlich auch ein rechtlicher Rahmen geschaffen wird, der die Umsetzung intelligenter MobilitÀtsangebote sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Bestandsquartieren institutionell verankert. Hier sind vor allem Bund und LÀnder gefragt, die #Stellplatzbauverpflichtungen zu reduzieren und gleichzeitig nachhaltige MobilitÀtskonzepte zu fördern.

By the way 
 in dem VCD-Projekt wurde enorm viel Wissen aufgebaut, das interessierte Kommunen und StĂ€dte jederzeit abrufen können. Einfach unter „Intelligentmobil“ recherchieren und/oder unsere GeschĂ€ftsstelle kontaktieren đŸ€—.

Lieber Emil, danke fĂŒr die Einladung und die Möglichkeit, etwas ĂŒber #BuWoMo zu berichten und gleichzeitig auch eure wertvolle Initiative zu unterstĂŒtzen. Ich hoffe, dass wir viele weitere UnterstĂŒtzer*innen aus Industrie, Politik und Gesellschaft gewinnen werden.

Wie sieht‘s bei euch aus: Was brĂ€uchtet ihr, wenn ihr es wolltet, um auch ohne eigenes Auto gut und klimagerecht mobil zu sein?

Sylvia Lier
Sylvia Lier

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