Spiegel online

Heute am 2021 greift der Spiegel online das Thema #Mobilitätsbudget 🚌🚲🛵🚗🛴🚖🚉 auf. Ich werde auch zitiert: „Der Handlungsdruck auf die Firmen steigt«, sagt Sylvia Lier, die als Chefin des Mobilitätslösungsanbieters Deutsche Bahn Connect solche Modelle mitentwickelte. »Angestellte, die privat umweltfreundliche Alternativen nutzen und versiert mit Sharing-Anbietern sind, fragen verstärkt auch im beruflichen Kontext danach.­« AuĂźerdem seien neue EU-Vorschriften geplant, sodass Firmen voraussichtlich ab 2023 auch ĂĽber die Mobilität ihrer Mitarbeiter Rechenschaft ablegen mĂĽssten. »Dazu kommt der in der Pandemie gestiegene Kostendruck«, sagt Lier. 

Zum Thema Steuern berichtet Felix Wadewitz „Auch wenn Dienstwagen steuerlich subventioniert werden – jede mit dem Rad zurĂĽckgelegte Strecke spart Geld. Ein Rad ist, genau wie das Jobticket, steuerfrei, wenn es der Arbeitgeber als Extra ĂĽbernimmt.“ Das stimmt natĂĽrlich. 

Dazu möchte ich hier Folgendes ergänzen: Mobilitätsbudgets beinhalten in vielen Fällen neben dem Ă–PNV verschiedene Sharingangebote. Während das Jobticket, wie oben geschrieben, steuerbefreit ist, muss der Sharinganteil versteuert werden (mit dem Inidividualsteuersatz oder im Rahmen einer sog. Sachkostenpauschale mit immerhin 30%). Das sollte der Gesetzgeber ändern, um das Akteptanz dieser neuen Angebote zusätzlich zu fördern. Die Interessengemeinschaft www.VerkehrswendeMacher.de, der ich seit 2020 angehöre, setzt sich genau fĂĽr diese Forderung ein. UnterstĂĽtzer*innen dieser Forderung sind herzlich willkommen 🙋🏽🙋‍♀️. 

https://www.spiegel.de/auto/lastenrad-statt-dienstwagen-mit-mobilitaetspauschalen-und-dienstraedern-locken-firmen-mitarbeiter-a-d4c7620a-8d1b-4950-a59e-0bca082ad60e